Ausgaben bauen¶
Im Backend¶
Datei → Blätterbare Ausgaben. PDF auswählen, Kennung vergeben, Sprache wählen, Ausgabe bauen. Das Rendern dauert je nach Umfang eine halbe bis mehrere Minuten, ein Verlaufsbalken zeigt, was gerade geschieht — das Fenster muss dabei offen bleiben.
In der Liste steht die Ausgabe danach mit Seitenzahl, Inhaltsverzeichnis, Größe, Baudatum und den Aktionen:
| Aktion | Was sie tut |
|---|---|
| Ansehen | öffnet die Ausgabe in einem neuen Tab |
| Bearbeiten | Titel, Sprache, Farben, Umfang der Vorschau, Download, Bedienung |
| Inhalt | das Inhaltsverzeichnis, eine Zeile je Kapitel |
| Erneuern | bringt die Ausgabe auf einen neueren Betrachter, ohne neu zu rendern |
| Neu bauen | baut aus derselben Quelldatei, mit allen Einstellungen |
| Löschen | entfernt das Verzeichnis |
Eine Ausgabe, deren Quelldatei sich seit dem Bau geändert hat, ist als veraltet gekennzeichnet.
Aus welchen Ordnern PDF-Dateien angeboten werden, begrenzt pdfFolders in der
Erweiterungskonfiguration. Ohne die Angabe wird alles angeboten, was im
Dateibereich liegt — in einer gewachsenen Installation also auch die
Bewerbungen aus dem Benutzer-Upload.
Auf der Kommandozeile¶
vendor/bin/typo3 flippdf:build <pfad/zur.pdf> <kennung> \
--titel "Titel über dem Betrachter" \
--sprache de
| Option | Bedeutung |
|---|---|
--titel |
Titel über dem Betrachter und im Browserfenster |
--sprache |
de, en, fr oder zh — die Beschriftungen im Betrachter |
--download |
verweist den Download auf eine vorhandene Adresse, statt eine Datei abzulegen |
--ohne-download |
bietet gar keinen Download an |
--farbe-leiste, --farbe-akzent |
Farbe der Leisten und der Akzente |
--vorschau |
wie viele Seiten das Inhaltselement höchstens zeigen darf |
--blaetterdauer, --ohne-schatten |
Dauer und Schatten beim Umblättern |
--ohne-zoom, --ohne-verweise |
ohne Vergrößern, ohne Verweise aus dem PDF |
--schwester |
verknüpft eine Sprachfassung, en:kennung, mehrere mit Komma |
Das Zusatzpaket ergänzt denselben Befehl um --vorschau-ausgabe,
--vorschau-kennung, --zufallskennung und --doppelseiten.
Den Betrachter erneuern¶
Nach einem Update der Extension laufen bestehende Ausgaben mit dem Betrachter weiter, mit dem sie gebaut wurden — er liegt in ihnen drin. Ein Befehl bringt sie auf den neuen Stand, ohne eine einzige Seite neu zu rendern:
vendor/bin/typo3 flippdf:refresh # alle Ausgaben
vendor/bin/typo3 flippdf:refresh <kennung> # nur diese
Daran denken muss man selten. Jede Ausgabe trägt die Fassung ihres Betrachters bei sich. Weicht sie von der eingerichteten ab — oder haben sich die Betrachterdateien geändert, ohne dass die Nummer hochgesetzt wurde —, weist das Backend-Modul die Ausgabe als Betrachter alt aus und bietet oben Alle Betrachter erneuern an.
Ganz von selbst geschieht es beim Einrichten der Extension: extension:setup
zieht die vorhandenen Ausgaben mit nach — bei einem Deploy, der diesen Befehl
ohnehin fährt, ist damit nichts mehr zu tun. Ein reines composer update reicht
dafür nicht: Es tauscht nur die Dateien im Verzeichnis vendor.
Eine Ausgabe bearbeiten¶
Titel, Sprache, Farben, Umfang der Vorschau, Download und jedes einzelne Bedienelement des Betrachters — alles, ohne die Seiten neu zu rendern. Was hier abgeschaltet ist, wird aus dem Betrachter entfernt statt versteckt; sonst wäre es über die Tastatur weiter erreichbar.
Während des Neubaus¶
Eine Ausgabe bleibt beim Neubau erreichbar. Die neue entsteht in einem Verzeichnis daneben, und erst der letzte Schritt tauscht beide — ein Augenblick, nicht die mehreren Minuten, die ein Neubau dauert.

